Symptome

Die Symptomatik kann auf verschiedene Arten betrachtet werden, bspw. linear (also mit dem Verlauf der Erkrankung in Bezug gesetzt) oder bezüglich der Art der Symptome. Vorgängig ist zu bemerken, dass es sich beim Burnout-Syndrom um ein sog. „unspezifisches Beschwerdebild“ handelt; etwas salopp ausgedrückt kann man sich darunter ein Krankheitsbild vorstellen, welches keine typischen eigenen Symptome hat, sondern Symptome, welche bei ganz verschiedenen anderen Krankheiten auftreten. Bei einem Burnout-Syndrom hat man es häufig mit den folgenden Gruppen von Symptomen zu tun:

Psychische Symptome:
Psychische Erschöpfung, Niedergeschlagenheit, Gefühlslabilität, Agressivität, Ängste, Nervosität

Somatische Symptome:
Körperliche Erschöpfung, Müdigkeit, Schlafstörungen, Anspannung, Verdauungsstörungen, Kopfschmerzen, Schwindel, Hypertonie, Tachykardie (sog. „Herzrasen“)

Kognitive Symptome:
Konzentrationsstörungen, Entscheidungsunfähigkeit, Selbstzweifel, Verlust jeglicher Motivation, Enttäuschung, Resignation, Langeweile, Gefühl einer totalen inneren Leere

Verhaltenstypische Symptome:
Hyper- oder Hypoaktivität, Impulsivität, Zögern, Hinausschieben, vermehrter Konsum suchtfördernder Substanzen, hohes Risikoverhalten, sozialer Rückzug, Vernachlässigung von Freizeitaktivitäten